Verfasst von: willanders | 1. April 2009

Schweinerei mit jungen Hühnern

Als wir neulich von einer mehrtägigen Reise heimgekommen sind, da wurden wir von den Nachbarn begrüsst mit den Worten: „Ach, wir dachten schon, ihr seid es gewesen…“

Während unserer Abwesenheit hat die Polizei nämlich eine Razzia im Nebenhaus gemacht, mit Tatütata, Blitzlichtgewitter, fieberhaften TV-Livereportern und allem was dazu gehört. Es stellte sich nämlich heraus, dass der alte Amerikaner vom Nachbarhaus – daran hängen unsere Wäscheleinen – bei sich ein Cybersexstudio betrieben hat, in dem sich junge, sehr junge Filipinas vor Webcams räkelten und für extramoney in einem Einzelchat mehr als räkelten, teilweise mit jungen Filipinos. Sei’s drum. Jedenfalls ist dieses Etablissement letzte Woche aufgeflogen, die Kinder wurden befreit, und die Taclobaner Polizei präsentierte den herbeigeilten TV-Teams stolz die erbeuteten Notebooks, Webcams und Vorrichtungen für Onlinezahlungen.

Selbst der überregionale TV-Sender ABS-CBN berichtete über die Razzia bei dem 67-jährigen und seiner philippinischen Frau in seinen Hauptnachrichten. Und weil ich im Nebenhaus wohne, dachten manche meiner philippinischen Nachbarn, ich sei es gewesen. Hm… Merkwürdig nur: Als ich im Internet nach Infos zu diesem Fall suchte, da fand ich Nachrichten vom letzten Juli, in denen vom Ausheben eines Cybersexstudios im Nebenhaus berichtet wurde… von einem 67 Amerikaner namens Mike Sun und seiner philippinischen Frau… merkwürdig! Nun ja, ein deja vu auf Philippinisch.

Aber darüber wollte ich garnicht schreiben. Vielmehr will ich den Schweinestall und die Hühnerfarm von Risas Vater zeigen. Aber ich hab mich wieder mal verquatscht und es ist spät geworden… Also zeig ich am besten ein paar Fotos.

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Diese Anlage hat Risas Vater vor kurzem in wenigen Tagen gebaut. Eines der sechs Ferkel hatte sich linzwischen allerdings an einem Knochen verschluckt. Alle Notfallmassnahmen halfen nicht.  Sein zartes Class-A Fleisch verspricht Gutes. Und nun sind es noch fünf…

Direkt dahinter – nur durch einen schmalen Gang getrennt – steht die Hühnerfarm. In wenigen Tagen kommen 150 Küken darein. Vorher aber müssen noch Lampen gekauft und angebracht und die Stromleitung vom Nachbarhaus gelegt werden (eine neue, offizielle Abzweigung von der Hauptleitung an der Strasse hätte ein Vermögen gekostet).

Im unfertigen Zustand. Links die Schweineställe.
Im unfertigen Zustand. Links die Schweineställe.


Ein Winzling als Platzhalter ist schon da
Ein Winzling als Platzhalter ist schon da

Und da bleibt nur noch ein fetter Glückwunsch übrig!

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