Verfasst von: willanders | 6. April 2009

Umzug – alle… dreieinhalb Monate wieder!

hehe… Morgen früh geht’s los. Wir ziehen nach Guiuan um. Seit dem letzten Umzug aus China auf die Philippinen sind es gerade dreieinhalb Monate vergangen, aber es war von Anfang an irgendwie klar, dass ich hier in Tacloban nicht lange bleibe: die Luft infernalisch verpestet, die Stadt übervoll, der Autoverkehr chaotisch, die Strassen dreckig – eine typische philippinische Stadt mittlerer Grösse. Schnell und chaotisch gewuchert – das Wort „Bebauungsplan“ steht in keinem philippinischen Wörterbuch – ohne Strukturen, ohne einen wirklichen Mittelpunkt für den Bürger, ohne einen Marktplatz wo man sich im Schatten der Bäume auf einer Bank oder einer Kaimauer ausruhen kann. Für all das ist die Innenstadt geeignet, was aber fehlt ist jemand, der das in Angriff nimmt und Tacloban lebenswert macht. Habe gerade nach einem Foto auf meinem Notebook gesucht, um das ganze anschaulich zu machen, aber …. ich find keins. Irgendwie aussagekräftig. Obwohl ich tausende Fotos auf den Philippinen geschossen habe, von downtown Tacloban hab ich kein einziges.

Wogegen ich von meinen Kurzaufenthalten in Guiuan einige habe. Hier einige davon:

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Nun gut, das war etwas ausserhalb, aber dieses hier ist mitten in der Stadt, etwas ausserhalb der Stadtmitte:

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Das hier ist die Hauptkreuzung von Guiuan zur Mittagszeit. Es sieht aus wie in Nordkorea:

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… zumindest, was das Verkehrsaufkommen angeht, hehe

Und das hier ist die alte Kirche aus der spanischen Kolonialzeit, von der ich schon mal in meinem Picasa-Album geschrieben habe (siehe auch unter Multimedia). Diese Kirche direkt am Marktplatz ist DER Mittelpunkt des Städtchens:

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Apropos spanische Kolonialzeit. Einestages sass ich mit Risa direkt vor dieser „Kirche der unbefleckten Empfängnis“ und wir sprachen über die Geschichte. Da hab ich Risa gebeten, mir die spanische Zeit ganz kurz zu beschreiben. Da kam wie aus der Maschinenpistole geschossen: Das war die Zeit als jeder Spanier das Recht hatte, jederzeit mit jeder beliebigen Filipina Sex zu haben,  und die Filipina durfte sich nicht verweigern!

Wie dem auch sei, morgen geht’s nach Guiuan.

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