Verfasst von: willanders | 14. Juni 2009

Aktivitäten der islamischen Friedensbewegung

Die Tagesschau berichtet aus der südlichsten Provinz Mindanao, die seit Jahrzehnten von den islamischen Mörderbanden terrorisiert wird.

Kämpfe im Süden der Philippinen – Hunderttausende Menschen auf der Flucht

Im Süden der Philippinen flüchten nach schweren Kämpfen zwischen muslimischen Rebellen und Regierungstruppen immer mehr Menschen. Das Welternährungsprogramm WFP sprach von einem drastischen Anstieg allein in den vergangenen Wochen. Ein Ende der Kämpfe ist nicht in Sicht – im Gegenteil.

Nach schweren Kämpfen zwischen der philippinischen Armee und Rebellen der muslimischen Moro Islamic Liberation Front (MILF) sind im Süden der Philippinen Hunderttausende Menschen auf der Flucht. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR warnte vor einer humanitären Katastrophe.

Am vergangenen Wochenende hatte die Armee aus der Luft und mit schwerer Artillerie Stellungen der MILF angegriffen. Die Bewohner der Ortschaften in der Region flohen daraufhin aus ihren Dörfern und leben jetzt in Flüchtlingslagern oder bei Verwandten in anderen Teilen der Insel Mindanao, insgesamt schätzungsweise 300.000 Menschen. Stephen Anderson vom Welternährungsprogramm WFP sagte im australischen Rundfunk: „Die Zahl der Flüchtlinge ist in den vergangenen Wochen drastisch angestiegen. Seit die Kämpfe begonnen haben, sind mehr als 100.000 Flüchtlinge hinzu gekommen.“

Reisrationen gegen Güter?

Medienberichten zufolge verkaufen viele Flüchtlinge ihre Reisrationen, um Geld für andere dringend benötigte Güter zu bekommen. Die Armee stellte elf Tonnen Reis aus WFP-Beständen sicher, die illegal an Reishändler verkauft worden war. Außerdem wurde berichtet, dass Hilfsgüter des Welternährungsprogramms an Rebellen weitergegeben worden seien. „Es gab einzelne Berichte über solche Vorfälle. Dabei handelt es sich aber um persönliche Verbindungen zwischen Flüchtlingen und den Rebellen. Einige der Kämpfer sind direkte Verwandte“, sagte Anderson.

Angefangen hatten die Kämpfe im August vergangenen Jahres, als das Oberste Gericht der Philippinen einen Friedensvertrag zwischen der Regierung und den Rebellen für verfassungswidrig erklärte. Darin war eine Teilautonomie für die Muslime im Süden der sonst weitgehend katholischen Philippinen vereinbart worden. Einige Gruppen der Moro Islamic Liberation Front hatten daraufhin christliche Dörfer in der vorgesehenen Autonomie-Zone überfallen.

Gegenseitige Schuldzuweisungen

General Alfredo Cayton, von der 601. Infanterie-Brigade sagte, die Armee werde alles tun, um die Täter zu schnappen: „Die haben mit den Kämpfen angefangen. Sie haben christliche Dörfer in Nord-Cotabato angegriffen, sie haben Häuser niedergebrannt und unschuldige Zivilisten getötet. Wir sind hier dabei, Recht und Ordnung wiederherzustellen und die Verantwortlichen für diese Verbrechen zu fassen.“

Die MILF, die seit Jahrzehnten für eine Autonomie der mehrheitlich von Muslimen bewohnten Provinzen auf der Insel Mindanao kämpft, wirft der Armee widerum vor, Wohngebiete zu bombardieren und für die humanitäre Katastrophe verantwortlich zu sein.

Jazali Jaafar, der stellvertretende Vorsitzende der MILF, verlangte einen Waffenstillstand, um die Hintergründe der Gewalt zu untersuchen: „Die Regierung hat die MILF beschuldigt, mit den Kämpfen angefangen zu haben. Aber das muss erst noch untersucht werden. Eine internationale Beobachtergruppe soll kommen und das ganze untersuchen.“

Mohagher Iqbal, der Chefunterhändler der Moro Islamic Liberation Front, räumte hingegen ein, dass es MILF-Rebellen waren, die im August vergangenen Jahres den Waffenstillstand gebrochen haben. „Wir geben zu, dass es unsere Leute waren, die mit den Kämpfen angefangen haben. Aber danach haben wir die Anführer der einzelnen Gruppen aufgefordert, sich zurückzuziehen. Daraufhin sind sie in ihre Camps zurückgekehrt. Doch seitdem geht die Armee mit großer Härte gegen unsere Gruppen vor und durch diese Angriffe ist viel Leid in Mindanao ausgelöst worden.“

Besonders bemerkenswert in dieser Meldung finde ich die Aussage des mohamedanischen Funktionärs,  der die Wahrheit sagt.  Für einen Mohamedaner erstaunlich. Wahrscheinlich haben die Regierungsstellen unumstössliche Beweise gehabt, die nicht umgedreht werden konnten.

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